Newsletter/ Januar 2010

A chinese lion statue

Liebe Freunde und Förderer des Museums für Film und Fernsehen,

auf unserer letzten Mitgliederversammlung im November 2009 gab der Vorstand einen Überblick über das zurückliegende Geschäftsjahr.

Aktivitäten des Förderkreises im letzten Jahr
Der Förderkreis leistete einen Beitrag zur Erschließung des Nachlasses des 'Metropolis'-Architekten Erich Kettelhut. Ergebnisse dieser Arbeit finden sich in den von Werner Sudendorf herausgegebenen Memoiren 'Erich Kettelhut. Der Schatten des Architekten'.

Finanziell waren wir auch an der wissenschaftliche Bearbeitung des Nachlasses des Filmproduzenten Laurens Straub beteiligt (siehe Michael Tötebergs Artikel zum Nachlass in der Kinemathekszeitschrift 'Recherche Film und Fernsehen' Nr.5/2009).

Außerdem gelang dem Förderkreis einer wichtiger Erwerb für die Marlene-Dietrich-Collection: es handelt sich um einen Brief Ernest Hemingways an die deutsche Schauspielerin, der nicht nur zeitgeschichtlich und biografisch von Interesse ist, sondern auch von bemerkenswerter literarischer Qualität.

Mehr zu den Aktivitäten des Förderkreises und das vollständige Protokoll der Versammlung finden Sie unter www.fk-mff.de.

Ansprechpartner für Mitglieder des Förderkreises
Mit finanzieller Unterstützung des Förderkreises wurde eine zusätzliche Volontärsstelle in der Deutschen Kinemathek eingerichtet. Julia Pattis wird die Arbeit des Förderkreises bei allen Vorhaben im laufenden Jahr unterstützen und ist unter 030-300 903 531 oder jpattis@deutsche-kinemathek.de für Sie erreichbar. Wenden Sie sich mit Fragen, aber auch gern mit Ideen, Anregungen und Wünschen, jederzeit an sie.

Der Boulevard der Stars – Einladung zur Grundsteinlegung
Der Boulevard der Stars, ursprünglich ein Projekt unseres Förderkreises, wird 2010 endlich realisiert. Seit 2008 betreut ihn die gemeinnützige GmbH BOULEVARD DER STARS, in der der Förderkreis als einer von fünf Gesellschaftern vertreten ist. Den eingeladenen Kunstwettbewerb der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zur Ausgestaltung des Boulevards entschieden die Berliner Büros Graft Architekten und ART+COM für sich. Am 12. Februar um 17 Uhr erfolgt in feierlichem Rahmen die Grundsteinlegung auf dem Mittelstreifen der Potsdamer Straße, zu der wir Sie herzlich einladen möchten. Weitere Informationen finden Sie in der Einladung.

Vom Förderkreis erworbene Fotografien in der aktuellen Ausstellung:
Romy Schneider. Wien – Berlin – Paris

Es freut uns ganz besonders, dass zwei Bilder des Fotografen Kurt Will (Aufnahmen der Schauspielerin Romy Schneider aus dem Jahre 1963), die 2008 vom Förderkreis für die Kinemathek erworben wurden, in der aktuellen Sonderausstellung des Museums für Film und Fernsehen zu sehen sind.
Die Ausstellung 'Romy Schneider. Wien – Berlin – Paris' wurde am 4. Dezember 2009 eröffnet und läuft noch bis zum 30. Mai 2010 – soweit Sie sie noch nicht gesehen haben, möchten wir Ihnen einen Besuch nachdrücklich empfehlen. Anfang April zeigt das Kino Arsenal (im Untergeschoss des Filmhauses am Potsdamer Platz) eine Filmreihe zur Romy Schneider-Ausstellung.

Ermäßigter Eintritt im Kino Arsenal
Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie ab sofort alle Kooperationsveranstaltungen der Kinemathek mit dem Kino Arsenal (wie das Filmprogramm zu Romy Schneider) zum ermäßigten Eintritt von 5,00 € besuchen können – bringen Sie einfach Ihren Mitgliedsausweis mit!

Lange Nacht der Museen
Diese Ermäßigung gilt auch für die Vorstellung, die im Rahmen der Langen Nacht der Museum statt findet: Am 30. Januar 2010, um 21 Uhr ist im Kino Arsenal L'ENFER D’HENRI-GEORGES CLOUZOT (F 2009, R: Serge Bromberg, Ruxandra Medrea, OmeU, 94 Min.) zu sehen, ein Dokumentarfilm über die spannende Geschichte des nie vollendeten Films L’ENFER von Henri-Georges Clouzot mit der jungen Romy Schneider. Der Regisseur und Filmhistoriker Serge Bromberg wird nach der Filmvorführung über das unvollendete Werk und seine Spurensuche berichten.
Selbstverständlich öffnet auch das Museum für Film und Fernsehen in der Langen Nacht seine Türen. Zu besichtigen sind neben den Ständigen Ausstellungen zu den Themen Film und Fernsehen auch die Sonderausstellungen 'Romy Schneider. Wien – Berlin – Paris' und 'The Complete Metropolis'.

Anna Gmeyner: 'Manja. Ein Roman um fünf Kinder'. Eine Hommage
Eine weitere Veranstaltung, auf die wir Sie hinweisen möchten, ist eine Lesung in Erinnerung an Anna Gmeyner. 1902 in Wien geboren, 1991 in New York gestorben, gehörte Anna Gmeyner um 1930 zur literarischen Avantgarde in Deutschland. Das Exil führte sie über Paris nach England. Sie schrieb Filmdrehbücher und Romane. 'Manja' erschien 1938 unter dem Pseudonym Anna Reiner in Amsterdam, 1984 zum ersten Mal in Deutschland.
Iris Berben liest aus dem Roman. Heike Klapdor porträtiert die Autorin.
19. Februar 2010, 20 Uhr. Eintritt 5 Euro. Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin (U-Bahnhof Hausvogteiplatz)

Berlinale – Retrospektive und Hommage
Wie in jedem Jahr richtet die Deutsche Kinemathek Retrospektive und Hommage der Berlinale aus. Titel der Retrospektive ist dieses Jahr anlässlich des Jubiläums: 'Play it again – 60 Jahre Berlinale'. Es laufen Filme, die in den vergangenen Jahrzehnten auf der Berlinale für besonderes Aufsehen sorgten.
Die Hommage gilt Hanna Schygulla und Wolfgang Kohlhaase.
Auf einer Pressekonferenz am 1. Februar werden Berlinaleprogramm und Titel der ergänzender Veranstaltungsreihe in der Deutschen Kinemathek bekannt gegeben; detaillierte Informationen dann unter www.deutsche-kinemathek.de.

Mit freundlichen Grüßen,

Der Vorstand